Jedes Fakt hat eine Evidenzstufe und einen Link zur Forschung. Stark, moderat, begrenzt oder gemischt: Hype und Angst scheitern hier beide.
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CB1-Rezeptoren sind in den Hirnstammzentren, die die Atmung steuern, spärlich verteilt — anders als Opioid-Rezeptoren — weshalb THC die Atmung auch bei extremen Dosen nicht stoppt. Die echten akuten Gefahren sind psychiatrisch (Panik, Psychose), kardiale Belastung bei anfälligen Personen und Verletzungen durch Beeinträchtigung — besonders bei Kindern und Edibles.
Sicherheit & Risiko STRONG EVIDENCECBD does not meaningfully activate CB1 receptors and produces no intoxication at normal doses. WHO's Expert Committee on Drug Dependence concluded CBD shows no abuse or dependence potential. "Cannabis without the high" is, for CBD alone, accurate.
CBD MODERATE EVIDENCEChemische Analysen zeigen wiederholt, dass kommerzielle Indica/Sativa-Labels den Cannabinoid- und Terpengehalt schlecht vorhersagen — die eigentlichen Effekttreiber. Forscher plädieren zunehmend für Chemovar-Klassifizierung (chemische Varietät) statt Folklore-Taxonomie.
Terpene & Entourage STRONG EVIDENCEEaten THC passes the liver first, where it converts to 11-hydroxy-THC — a metabolite that crosses the blood-brain barrier more efficiently and is more potent per milligram. This is pharmacology, not imagination, and why the same milligrams hit harder eaten than smoked.
THC STRONG EVIDENCEDie Multi-Site-Studie EU-GEI (Lancet Psychiatry, 2019) fand bei täglichen Nutzern von hochpotenter Cannabis (>10% THC) etwa 5× höhere Chancen für eine psychotische Störung, mit messbaren Auswirkungen auf Bevölkerungsebene in Städten wie Amsterdam und London. Die Assoziation ist fest etabliert; die individuelle Anfälligkeit variiert, Familiengeschichte von Psychose ist das wichtigste Warnsignal.
Sicherheit & Risiko MIXED / UNSETTLEDDie Idee, dass Cannabinoide und Terpene zusammen besser wirken, hat mechanistische Unterstützung (z.B. Caryophyllen bei CB2) und breite anekdotische Belege, aber kontrollierte Humanstudien, die zeigen, dass Terpenenkombinationen die Wirkung von THC verändern, fehlen praktisch völlig. Behandle es als Hypothese, nicht als Gesetz.
Terpene & EntourageStudien zur Leistungsverfolgung zeigen messbare Beeinträchtigungen, die nach dem Abklingen der subjektiven Effekte anhalten, besonders bei Edibles, wo Leistungsdefizite 6–8+ Stunden andauern können. Sich gut zu fühlen ist kein zuverlässiger Test dafür, dass es dir gut geht.
Lies das vollständige Fakt + Quellen →Zweiundsechzig Tatsachen, vier Evidenzgrade. Kannst du erkennen, was die Forschung wirklich unterstützt?
Schlaf, chronische Schmerzen, Angst: was die Forschung wirklich unterstützt, Aussage für Aussage bewertet, mit Community-Berichten deutlich getrennt von der Evidenz.
CannabisScienceFacts arbeitet mit Cannabis Vocabulary zusammen, dem Glossar des Netzwerks für Cannabinoide, Terpene und Methoden.
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